2013 Endspurt

September I Braut Concierge

September? Jetzt schon? Das ging ja wirklich schnell. Nur noch vier Monate bis zum Jahresende. Das klingt nach dem perfekten Zeitpunkt um mal nach meinen guten Vorsätzen zu schauen. Eigentlich wollte ich mich endlich mal durch unsere russische Literatursammlung lesen. Aber irgendwie kam immer etwas dazwischen, das ein oder andere Projekt oder die neusten Hochzeitszeitschriften hatten plötzlich Vorrang. Aber 2013 hat ja noch vier Monate. Das ist doch ein perfekter Zeitraum um noch ein paar Wünsche und Ziele anzugehen! Als Selbständige bin ich praktisch schamlos was Selbst-Marketing betrifft, aber trotzdem würde ich meine Ziele und Träume hier nie publik machen. Das wäre zu persönlich. In Deutschland macht man so etwa nicht als Unternehmerin. Aber mein Business Coach sagt immer, dass ein Ziel nie erreicht wird, wenn man es nicht genau definiert. Dazu gehört auch eine gewisse Öffentlichkeit. Und warum auch nicht? Große Unternehmen machen es doch auch nicht anders. Sie nennen das dann bloß „Mission Statement“ und geben damit ihren unternehmerischen Zielen und Träumen einen geschäftlichen Anstrich. Für Braut Concierge liegt ein echtes Mission Statement noch in den Sternen. Aber warum bis dahin warten? Warum nicht ein paar meiner Ziele –oder zumindest Meilensteine- für Braut Concierge öffentlich definieren? Vielleicht komme ich sonst ja nie ans Ziel. Also, dann fang ich mal an.

 

 

 

1. In ein neues Büro ziehen. Momentan arbeite ich im Home Office. Und mit einem Kleinkind war das eine bewusste Entscheidung. Ihr glaubt gar nicht, wie sehr das mir immer wieder geholfen hat, Arbeit und Familie in Einklang zu bringen. Aber jetzt ist Ava schon etwas größer und ich möchte in ein richtiges Büro umziehen. Idealerweise mit ein oder zwei weiteren kreativen Köpfen – und genügend Platz und Licht für ein kleines Fotostudio.

 

 

 

2. Eine fotogene Wohnung haben. Ich liebe unsere kleine Altbauwohnung. Sie hat ein perfektes Lichtverhältnis. Ideal für Shootings von ein paar DIY Projekten, die ich in meinem Kopf habe. ABER diese typische Raufaser-Tapete! Wer hat sich die bitte ausgedacht? Die als Hintergrund für meine professionelle Foto-Shootings? Also wirklich nicht. Ideal wäre ein kleines Haus oder eine Wohnung mit schönen alten Holzböden oder sogar weiße Holzböden im skandinavischen Stil, raufaser-freie weiße Wände, Licht ohne Ende und jede Menge Charme. Aber bis wir das perfekte Heim finden bleiben wir in unserer heißgeliebten Altbauwohnung.

 

 

 

3. DIY-Projekte. Ich habe schon immer eine tiefe Beziehung mit Schere und Kleber gehabt. Fragt meine Mutter. Mit all den Ideen zum Selbermachen habe ich sie fast in den Wahnsinn getrieben. Ihr hättet meine Familie sehen sollen als ich neulich meine neue Heißklebepistole vorgestellt habe. Mein Kopf ist voller Ideen und die müssen unbedingt raus! Warum nicht also ein paar Projekte nur für diesen Blog umsetzen.

 

 

 

4. Video. Wenn ich an DIYs denke, denke ich auch automatisch an Videos. Am liebsten würde ich mit ein paar (zukünftigen) Profis zusammenarbeiten und ein paar Videos für euch drehen.

 

 

 

5. Professionelle Fotografien. Ich bin mein eigener Fotograf und ich fotografiere für mein Leben gern. Aber ich muss selber zugeben, dass kein Nachfolger von Richard Avedon bin. Und mein Anspruch an diesen Blog ist sehr hoch. Ein professioneller Fotograf wäre genau das richtige.

 

 

 

6. Foto Styling / Art Directing. Zum ersten Mal habe ich davon nach meinem Studium gehört. Und ich liebe es. Im Studium habe ich es schon ein paar Mal für Studienprojekte gemacht und es war jedes Mal eine prima Erfahrung. Aber damit Geld verdienen? Daran habe ich ehrlich nie gedacht. Trotzdem schein es die perfekte Ergänzung zum Angebot von Braut Concierge zu sein.

7. Work-Life-Balance. Das ist definitiv ein Negativpunkt beim Home Office. Die Arbeit ist so verlockend… Aber da muss und werde ich mich mehr am Riemen reißen!

 

 

 

8. Eine Millionen verdienen. Harr. Harr.

 

 

 

9. Meine Studienschulden bezahlen. Meine Eltern haben mich immer unterstützt. Auch als ich darum bat an eine private Uni zu gehen um Tourismus- und Eventmanagement studieren zu können. Auch wenn meine Eltern immer voll hinter der Bildung ihrer Kinder standen: eine private Uni oder ein solch neuer Studiengang waren bisher noch nicht in der Familie vorgekommen. Für mich ist diese Großzügigkeit, gerade weil meine Geschwister noch im Studium bzw. in der Schule waren, nicht selbstverständlich. Ich denke, es ist an der Zeit ihnen dafür zu danken und ihnen ihre Großzügigkeit zurück zu zahlen.

 

 

 

10. Fit werden. Leider gehört Internetrecherche oder Bürostuhl-Wackeln immer noch nicht zur sportlichen Betätigung. Ich versuche bereits regelmäßig zu laufen. Demnächst werde ich es mal mit Crossfit versuchen. Das soll einen ja richtig fordern.

 

 

 

Das sind also meine zehn Träume und Ziele mit denen ich mich dieses Jahr noch beschäftigen möchte. Meine Liste ist zwar noch wesentlich länger, aber ich will die nächsten vier Monate auch nicht dem Unmöglichen hinterherrennen. Dazu ist nächstes Jahr noch genug Zeit. Wisst ihr noch welche Träume und Ziele ihr euch für 2013 gesetzt hattet? Habt ihr ein paar von euren Zielen und Träumen verwirklicht? Ich glaube, dass es Spaß machen würde uns gegenseitig in unseren Zielen zu bestärken. Und wenn ich dich bei deinen Träumen und Zielen unterstützen kann, lass es mich wissen. Wenn du mir bei meinen Zielen helfen möchtest, lass es mich wissen. Wir gestalten unser Leben so wie wir es haben möchten. Los geht`s!

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